Soziales & BEratung
Wenn’s finanziell eng wird – wir lassen dich nicht allein
In unserer Sozialberatung wenden sich immer wieder Studierende an uns, die in eine finanzielle Notlage geraten sind. Häufig wird dann zuerst beim Essen gespart – um irgendwie noch die Miete zahlen zu können und die Wohnung zu halten.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, unterstützen wir Dich im Rahmen unserer Möglichkeiten:
Als Studierendenwerk Paderborn geben wir Freitische (also kostenlose Mahlzeiten in unseren Mensen) an Studierende aus, die dringend Hilfe brauchen.
Unser Ziel ist es, Dich in schwierigen Phasen zu entlasten – denn niemand soll aus finanziellen Gründen auf eine warme Mahlzeit verzichten müssen.



Infos zum Projekt Freitische
In welcher Form werden Freitische gewährt?
Die Freitische sind nur als DeliCard-Aufladungen möglich. Die Höhe der Aufladungen wird jeweils durch das Studierendenwerk festgelegt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.
Was ist das Ziel der Freitische?
Ziel der Vergabe von Freitischen ist es, Studierende in finanzieller Not aufzufangen und ihnen ein ausgewogenes, gesundes Essen zu ermöglichen. Hierdurch wird nicht nur der Gesundheitsförderung Rechnung getragen, sondern auch die Aufgabe des Studierendenwerks, sich um die wirtschaftlichen Belange der Studierenden zu kümmern, erfüllt.
Häufige Fragen zu den Freitischen (FAQ)
Freitische sind monetäre Hilfen in Form von DeliCard-Aufladungen aufgrund wirtschaftlicher Hilfsbedürftigkeit der Antragstellenden. Die Freitische werden zur Wahrung einer gesunden, ausgewogenen Ernährung der Hilfesuchenden vergeben. Im Rahmen des Angebots „Freitische“ wird an Studierende nach einer intensiven Beratung zur finanziellen Lage und positiv erfolgter Prüfung der Bedürftigkeit sowie nach Vorlage einer aktuellen Studienbescheinigung einmalig pro Semester eine mit 50,00 € Guthaben aufgeladene DeliCard ausgegeben. Im Rahmen des Programms kann diese ausschließlich zum Erwerb von Speisen und alkoholfreien Getränken in den vom Studierendenwerk Paderborn geführten gastronomischen Betrieben verwendet werden. Das Programm richtet sich ausschließlich an Studierende der Universität Paderborn, der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Paderborn, und der Hochschule Hamm-Lippstadt.
Die Ausgabe der Freitische erfolgt nur im Anschluss an eine Beratung hinsichtlich der finanziellen Situation des/der Antragstellenden. Diese wird durch die Berater*innen der Abteilung Soziales des Studierendenwerks Paderborn durchgeführt. Das Angebot ist zunächst begrenzt auf 50 Freitische pro Semester. Die Hilfe ist eine freiwillige Leistung des Studierendenwerks Paderborn. Die Entscheidung über die Vergabe treffen die Berater*innen der Abteilung Soziales, ggf. in Zusammenarbeit mit der Abteilungsleitung Soziales. Es besteht kein Rechtsanspruch.
Voraussetzungen
- Immatrikulation an der Universität Paderborn, der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (Abteilung Paderborn) oder der Hochschule Hamm-Lippstadt.
- Die Studierenden dürfen sich nicht in einem Urlaubssemester befinden und kein BAföG beziehen.
- Berechtigt sind Studierende, die nach Abzug ihrer Miete (inkl. Nebenkosten, Strom und Heizung) und ihrer Krankenversicherungskosten im Vormonat und Monat der Antragstellung weniger als 200,00 € für ihren Lebensunterhalt übrighaben und die über kein Spar- oder Barvermögen, sowie keine Wertanlagen verfügen, die dieses Defizit ausgleichen könnten. Nachzuweisen ist dies anhand der Kontoauszüge der letzten zwei Monate ab dem Tag der Antragstellung.
- Vor der schriftlichen Antragstellung mittels der dafür bereitgestellten Formulare muss ein ausführliches Beratungsgespräch bezüglich der aktuellen Notlage und der Möglichkeiten der weiteren Studienfinanzierung vorausgegangen sein. Die Studierenden haben eine Mitwirkungspflicht bei der Beratung, um eine dauerhafte, grundlegende Studienfinanzierung zu erreichen und künftige Notsituationen zu vermeiden. Die Beratungsgespräche sind für diesen Zweck zu dokumentieren.
Besondere Härtefälle können nach einer entsprechenden Einzelfallabwägung und Verfügbarkeit Berücksichtigung finden. Diese Entscheidungen werden immer in Zusammenarbeit von Berater*innen und Abteilungsleitung Soziales getroffen.
Deine Ansprechpartner*innen
Beratung & Soziales
Anke Migula
Raum: 2.06 (Mersinweg 2)

Corinna Möhring
Raum: 2.07 (Mersinweg 2)

